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Allgemeines zu PDF

Um Qualitativ hochwertige PDF Dateien erzeugen zu können müssen einige Dinge zusamenspielen:

Die Quellanwendung muss eine sinnvolle Druckausgabe produzieren

Je Nach Anwendung muss das Quellmaterial mit einem entsprechend professionellen Program erstellt werden. Bücher kann man auch mit Wordpad schreiben - aber Seitenumbrüche und Verzeichnisse beherrscht es nicht. Entsprechend kommt man sehr schnell an seine Grenzen.

Microsoft Office Produkte beherrschen nur das 3-Farb System RGB. Druckereien fordern jedoch häufig Daten im 4-Farb System CYMK. Wenn diese Daten schon in der Quellanwendung nicht vorhanden sind, können sie aber auch später nicht erzeugt werden. Das gilt .B. auch für eingefügte Bilder und Grafiken, die nicht mit CMYK erstellt wurden.

Das Dokument muss stimmig erstellt sein

Die meisten Anwender schöpfen die Möglichkeiten eines Schreibprogramms wie Word bei weitem nicht aus. Z.B. beherrschen eigentlich alle Schreibprogramme manuelle Seitenumbrüche und manuelle Einzüge - viele Schreiber verwenden aber Leerzeichen und Zeilenumbrüche. Kommt eine kleinigkeit dazwischen - wie z.B. andere Setenranddefinitionen - sieht die Diplomarbeit völlig verrupft aus.

Mit zu dieser Frage gehört auch, welche Quellmaterialien in welchen Qualitäten ins Dokument gehören. Riesen Bilder ganz klein gezogen nehmen eine Menge Speicherpatz weg und verzögern die PDF Erstellung. Bilder mit zu geringer Auflösung sehen dagegen schlecht aus. Bettet man ein Powerpoint ein, muss häufig auch die passende Version beim Ausdruck vorhanden sein...

Das Drucksystem muss die Daten korrekt verarbeiten

Seit Windows 2000 SP3 beherrscht Microsoft die nötigen Prozese zur PDF Erstellung eigentlich recht gut. Manchmal kommt es zu Problemen mit den so genannten Erweiterten Druckfunktionen - werden diese im Druckertreiber deaktiviert, sehen die Bilder plötzlich wie erwartet aus. Dennoch muss man auch hier sagen: Postscript ist nicht gleich Postscript. Dateien aus unseriöser Quelle müssen nicht zu guten Ergebnissen führen. So gab es z.B. mal einen Fehler in Office 2003, der beim öffnen der PDF Dateien zu komischen Fehlermeldungen im Adobe Reader geführt hat. Schuld waren schraffierte Füllungen, die Office als Postscript Programm exportiert hat.

Der PDF Konverter muss aus den Daten das Beste machen

Neben Adobes Postscript Interpreter Distiller ist Ghostscript die wohl beste Implementation. Ghostscript orientiert sich dabei eng an den Distiller und versteht dessen Parameter. Vorausgesetzt, die Quellanwendung spielt mit, lassen sich Quasi alle Spielarten von PDF erzeugen, die das Original offiziell auch kann.

Sicherlich geht Adobe noch ein zwei Schritte weiter und möchte neben 3D auch Video und Programmfunktionalität ins PDF integrieren. Benötigen Sie das nicht, sind Sie bei Ghostscript gut aufgehoben.

Leider ist Ghostscript ein Befehlseilenorientiertes Programm. Die Aufrufe, die FreePDF an Ghostscript übergibt würden ca. 6 Zeilen einer Eingabeaufforderung füllen - nicht gerade etwas zum selber tippen. Ghostscript ist nur so gut, wie man es ansteuert - und das ist der Job von FreePDF.

Andere Konverter

Neben FreePDF gibt es eine Reihe anderer PDF Konverter, die auf spezielle Programme bzw. spezielle Anwendungen ausgelegt sind:

Word 2007 lässt sich um eine PDF Export Funktion erweitern. Diese produziert gute PDFs, die z.T. kleiner sind als die von FreePDF. Außerdem werden Links exportiert. Für ältere Versionen gibt es das leider nicht.

OpenOffice bringt seit der Version 2.0 einen PDF Export mit. Die Ergebnisse sind qualitativ unterhalb von FreePDF anzusiedeln - Nützlich ist jedoch, dass Formulare in OpenOffice als ausfüllbare PDF Formulare exportiert werden können. Wenn Sie also Formulare als PDF erstellen wollen...

qvPDF, PDFMailer und ähnliche Produkte sind auf die automatische Verarbeitung von PDF Dokumenten ausgelegt und können in der Quellanwendung eingebettete Variablen auswerten.

CorelDraw bietet seit vielen Versionen einen PDF Export an. Schon bei Version 9 sind ettliche interessante Funktionen vorhanden. Die resultierenden PDFs kann man aber nicht wirklich zu einer Druckerei schicken. Hier empfehle ich ein FreePDF, das dann die nötige Qualität macht. Wie es um neuere Versionen steht kann ich aber nicht sagen.

PDF T-Maker ist eine Erweiterung für MS Word, mit der Links exportiert werden können. Diese arbeitet auch mit FreePDF zusammen. Leider müssen die Jungs von ihrer Arbeit leben und so sind nicht alle Funktionen Freeware - wer etwas dafür bezahlt, bekommt noch etwas Komfort extra. Trotzdem eine prima Sache, um Inhaltsverzeichnisse alter Word-Versionen interaktiv ins PDF zu retten.

In direkter Konkurenz zu FreePF steht der PDF Creator. Dieser ist als Open Soucre Projekt aufgestellt und bringt z.B. im Bereich Druckerintegration interessante Ansätze. Ich bin da aber nicht wirklich auf dem Laufenden :-).

Kommerzielle alternativen zu Adobe Distiller und FreePDF / Ghostscript finden sich zwischenzeitlich recht viele. Qualitativ sollte man jedoch keine Vorteile erwarten. Vielleicht ist das eine oder andere Programm schneller in der Erzeugung...
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